Wort des Tages: It takes two…

…to tango! (englisches Sprichwort)

Ich habe das Zitat in den Zusammenhang gelesen, daß es nicht ausreicht, nur etwas zu lesen, sondern man muss auch selbst was tun. In diesem Sinne braucht es zwei, das Buch, das einem sagt, was man tun kann, und man selbst, der das umsetzen muss…

Das wird mir manchmal schmerzlich bewusst. Die Umsetzung im Alltag fällt mir oft schwer. Das war auch Thema in der Reha. Das Planen usw ist alles wunderbar, aber das ins Tun kommen…..aber ich arbeite daran.

Schliesslich will ich nicht, daß es mir wie in dem Zitat von Garfield geht:
„Wenn man genug Zeit mit dem Planen verbringt, muß man nie etwas tun!“

Wort zum Tag: Man kann das Leben nur rückwärts verstehen….

…aber leben muss man es vorwärts.
(Soren Kierkegaard)

Auch wieder so ein Zitat, daß man irgendwann einmal aufgeschnappt hat, daß einem aber erst jetzt bewusst wird….

Manches im Leben, vielleicht auch meine aktuelle Situation, ergibt erst jetzt einen Sinn. Vielleicht war es ganz gut, einmal hinzufallen. Oder doch nicht? Kann ich etwas aus der Vergangenheit in die Zukunft mitnehmen? Oder belastet es mich so, daß es mich am Gehen hindert?

Wieder mal ganz viel zum Nachdenken für mich. Für Euch auch?

Wort zum Tag: Ich muss mir nicht alles gefallen lassen….

….nicht einmal von mir selbst.
(Viktor Frankl)

Dieses Zitat stand in unserer Reha an der Wand eines Zimmers. Ich habe es oft und gern gelesen, weil es mir irgendwie Mut gemacht hat.Dass man auch mal sagen kann „Ok, ich spüre die Angst, aber ich kümmere mich heute mal nicht um sie“.

Ich finds schön. Und Ihr?

Applaus, Applaus…

…für Deine Worte,  mein Herz geht auf, wenn Du lachst….

Mit dieser Nummer der Sportfreunde Stiller hatte ich gestern einen beschwingten Lauf in der Allee. Die Nummer war genau richtig, um meine etwas angeschlagene Laune wieder aufzurichten.
Es waren schöne 8km in der für mich guten Zeit von 8min / km….und ich hatte das Gefühl, noch etwas weiterlaufen zu können (was aber aus Zeitgründen nicht möglich war).

Und beim Ende des Laufes, wieder am Praterstern, bin ich über dieses Graffiti mit einem sehr schönen Zitat von Mahatma Gandhi gestolpert – womit auch wieder bewiesen ist: Weisheit findet sich oft dort, wo man es wenigsten erwartet. Denn auf dieser Wand findet sich meist wenig Rühmliches….

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PS: Der orangene Fleck im Foto ist…..meine Wenigkeit, gehüllt in meine Laufjacke 🙂

Heute gilt eine Ehe schon als glücklich, wenn man dreimal den Scheidungstermin verschiebt

…so meinte einst der amerikanische Komiker Danny Kaye…

Heute bin ich über einen kreativen Ansatz zur Verringerung der Scheidungsrate gestolpert. In der Zeitschrift „Miteinander“ wird von einem Ort berichtet, an dem es in 300 Jahren angeblich nur eine Scheidung gab. Bevor sich ein paar scheiden lassen konnte, mußte es 3 Wochen zusammen in einem Haus verbringen, mit nur 1 Sessel, 1 Tisch, 1 Gabel, 1 Löffel und 1 Bett. Offenbar haben sich die meisten in dieser Zeit wieder „zusammengerauft“ (siehe hier den Link zum Artikel).

Nun ja, sicher ein interessantes Experiment. Ob das auch heute, in Zeiten von BigBrother funktionieren würde? Zumindest kann ich mich der Ansicht des Schreibers anschliessen, daß die meisten Probleme entstehen, wenn Menschen nicht mehr miteinander reden. Entstehen sie auch, wenn Menschen zviel miteinander reden? Wenn alles zer-redet wird? Und meinte nicht einst Boethius „Si tacuisses, phillosophus mansisses“ (Wenn Du geschwiegen hättest, wärest Du ein Philosophgewesen).

Ich habe persönliche Erfahrungen in beide Richtungen gemacht. Vielleicht zählt das Gefühl dafür, wann man den Mund halten sollte und wann nicht, zu den wichtigsten Erkenntnissen im Leben…