Es gibt nur zwei Tage in meinem Jahr…

…an denen für die Trainingsform grad gar nix getan werden kann: gestern und morgen.
Heute ist Training!

Leider ist dieses Zitat nicht von mir, sondern von Rafael Fuchsgruber, Deutschlands erfolgreichstem Wüstenläufer, entnommen der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift aktiv-Laufen.

Momentan komme ich nicht so oft zum Laufen, wie ich gerne möchte – aber zur Abwechslung nicht aus Faulheit, sondern weil meine Mutter wegen einer Knie-OP im Krankenhaus liegt – und die Besuche gehen natürlich vor!
Ich versuche halt, jeweils am Sonntag zumindest einmal in der Woche zu laufen – der Kopf brauchts, und dem Körper tuts gut.

Erschwerend kommt allerdings hinzu, daß sich der Winter nun doch entschlossen hat, in Wien Einzug zu halten…und bei Minusgraden muss ich ein bisschen mit den Bronchien aufpassen. Den alten Rat, durch die Nase zu atmen, kenne ich natürlich….ab einem gewissen Puls schaffe ich das aber nicht mehr 😦

 

 

Laufen im Schnee, juchheee

Am Montagabend war es toll in Wien – endlich mal wieder Schneefall! (Ok, vielleicht nicht für die Autofahrer….)

Es war wunderschön, nach langer Zeit wieder mal auf frischem Pulverschnee zu laufen…in der Prater Hauptallee wurde noch nicht geräumt. Ich hatte vorab ein bisschen Angst, dass es rutschig sein würde – aber dank des feinen Pulverschnees war es recht griffig. Und da ich ohnehin zu den Langsamläufern gehöre, war da keine Gefahr.

Zur Temperatur: Es gab minus 8 Grad, dank mehrerer Schichten konnte ich der Kälte ganz gut trotzen. Viel kälter soll es allerdings nicht sein, ich hätte Sorge um meine Bronchien.

Unten ein paar Impressionen von der Allee und Umgebung:

Am Ende des Laufes habe ich es ein bisschen in den Knien gespürt, der Schnee und der dadurch veränderte „Auftritt“ dürfte doch Wirkung zeigen. Sei´s drum – es war wunderschön!

Und schon wieder vorbei :-)

So schnell vergeht Weihnachten……heute ist schon wieder der 28., und der Rummel ist schon wieder vorbei….

Dafür hat es in Wien endlich wieder geschneit, was den heutigen Lauf zu etwas besonderem gemacht hat:

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Eine Brücke über den Marchfeldkanal, über die ich gerne laufe..

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Meine Füsse, erstmals wieder verpackt in meinen Nike Goretex Schuhen.

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Eine Kurve mit Fluss 🙂

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Das letzte Stück….

In Summe ein schöner Lauf über rund 3,5 km….ach ja, kalt war es auch 🙂

Die nächste persönliche Schallmauer…

…ist gefallen.

Nachdem ich  bisher eher planlos drauflosgelaufen bin, versuche ich derzeit, mich an einen Trainingsplan zu halten. Erstellt habe ich in mir auf Basis des Laufbuches von Herbert Steffny und eines österreichischen Sportmagazines. Ziel ist es, einmal 10 km durchlaufen zu können.

Der Plan sah heute einen „Long Jog“ mit niedriger Pulsfrequenz über 55 Minuten vor. Nachdem ich bis dato maximal 40 Minuten durchlaufen konnte, war ich doch ein bisschen aufgeregt. Aber es hat tatächlich geklappt! Ok, ich war recht langsam unterwegs, mit Puls 125 (ca 70% meines Maximalpulses) – aber ich bin noch nie 55 Minuten durchgehend gelaufen. Ich muss aber gestehen, jetzt in den Abendstunden, da ich diese Zeilen schreibe, ein Ziehen in den Beinen zu spüren…:-)

Unglücklicherweise hat heute das GPS nicht funktioniert…kann daher gar nicht sagen, wie weit ich gelaufen bin. Ich schätze mal so an die 6,5 bis 7 km..was ebenfalls für meine Verhältnisse schon sehr viel ist.

Ich habe auch befürchtet, daß mir die kalten Temperaturen einen Strich durch die Rechnung machen…es hatte nur knapp über Null bei leichtem Wind. Zeit, erstmals meine  „Thermoausrüstung“ zu testen. Die ersten 2 Minuten waren ziemlich frisch, aber dann vergisst man die Kälte irgendwie 🙂