2014 und was Mut damit zu tun hat

Na? Den Jahreswechsel und die Knallerei gut überstanden? 😉 Wir hatten einen sehr netten Abend, zuerst mit Bekannten, und dann in trauter Zweisamkeit. Schön war´s!
Und? Wie fühlt es sich an, das Neue Jahr? Es stimmt sicher nicht, aber irgendwie kommt mir die Luft zu Neujahr immer besonders vor. Oder sind es die Reste vom Raketenrauch?

Ein bisschen stolz bin ich, daß ich mich heute zu einem kleinen Lauf aufgerafft habe, obwohl ich seeehr müde war. Es war ein kleiner Lauf von 3km, aber eigentlich ist es ganz gut gegangen, ich hätte es mir wesentlich schlimmer vorgestellt. Während des Laufens ist auch die Sonne ein wenig herausgekommen – siehe unten. in Summe war es ein schöner Lauf mit einer Zeit um die 7:30/km.

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Vorsätze? Habe ich nicht wirklich…aber ein paar Gedanken.

Ich glaube ja eigentlich nicht an Astrologie, aber natürlich liest man ab und zu das Horoskop, zuletzt die Jahreshoroskope. Für Skorpione wie mich scheint 2014 – zumindest aus Sicht der Sterne – etwas problematisch zu werden.  Beim Nachdenken darüber habe ich reflektiert, wie es wäre, gerade deswegen den Stier bei den Hörnern zu packen und als Motto „Habe Mut!“ über das Jahr zu stellen. Nicht nur, was das Laufen betrifft. Dinge zu sagen, Dinge zu tun, die man bisher vielleicht aus dem einen oder anderen Grund nicht getan hat. Den Mund aufzumachen, wenn es vielleicht gerade kein anderer tut. Dinge auszuprobieren. Auch Vertrauen zu haben, dass es klappen wird. Auch den Mut zur Lücke haben, man kann sich nicht um alles kümmern.

In einem Jahr werde ich wieder berichten 🙂

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Dekalog 1/10: Nur für heute…

…werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Dieser Satz gibt mir persönlich insofern zu denken, da ich zu denen gehöre, die am liebsten alles auf einmal erledigen wollen. So packe ich manchmal mehrere Dinge gleichzeitig an und erledige von überall ein bisschen was, aber nichts ganz. Ja, weil morgen ist es ja bekanntlich zu spät!

Solche Zeiten gibt es. Und dann muss ich mich an der Nase nehmen, mich auf wenige Dinge zu konzentrieren, aber das dafür intensiv.

Halbzeit!

Tja, in Kürze ist es soweit: in einer Woche wird in meiner Altersangabe die erste Stelle kein 3er mehr sein…

Also, eigentlich wollte ich diesem Ereignis keine grössere Aufmerksamkeit schenken. Aber man wird im Kollegen- und Bekanntenkreis doch öfter darauf angesprochen…da kommt man schon mal ins Nachdenken.

Bisher lebte man in der Überzeugung, noch jede Menge Zeit zu haben. Glaubt man der Statistik, dann schaffe ich – mit Glück und Gottes Hilfe  – vielleicht nochmal 40 Jahre. Mit anderen Worten: Langsam liegen mehr Jahre hinter mir, als vor mir…“Halbzeit“ sozusagen. Zeit für eine Midlife Crisis oder zumindest für eine Kabinenpredigt.

Wie fällt nun die Kabinenpredigt nach der 1. Halbzeit aus?

Wahrscheinlich wie bei vielen: Nicht immer war alles wunderbar (um es mit Harald Serafin zu sagen). Die eine oder andere Schramme mitgenommen. Die Rüstung ist schon ein bisschen verbeult, das eine oder andere Cut ziert das Angesicht.
Manchmal nach links gegangen, als man hätte nach rechts gehen sollen. Und umgekehrt. Manchmal den Mund aufgemacht, als es besser gewesen wäre, zu schweigen. Manchmal geschwiegen, sei es aus Feigheit oder falscher Rücksichtnahme, als es besser gewesen wäre, mutig aufzustehen und zu sprechen.

Aber das Wichtigste: Ich habe in den letzten 40 Jahren mehr Menschen getroffen, die es gut mit mir gemeint haben, als solchen, die man bei uns in Wien „Ungusteln“ nennt (= böse Menschen). Und dafür kann ich sehr dankbar sein.

Gelernt? Vieles. Zum Beispiel, dass nicht alles, was wie Unglück aussieht, auch eines ist. Und nicht alles ist Glück, was danach aussieht.

Fazit: Ich möchte mit niemandem tauschen. Wie meinte schon Eugen Roth: „Man führ so gern aus seiner Haut – doch wenn man in die Runde schaut – lauter andere arme Häute – in die zu fahren auch nicht freute“.

So, und jetzt freu ich mich erstmal auf die zweite Hälfte! Und dem Vernehmen nach gibt es als Geschenk zum 40ger ein Ipad zur Motivation…:-))

 

Shit happens. Deal with it!

Es geht um das – auch in mir – liegende Sicherheitsdenken. Im Buch, das ich derzeit lese, steht sehr treffend, dass sich die Risiken der menschlichen Existenz nicht wegdelegieren lassen, nicht alles lässt sich kontrollieren. 

Das Leben bietet Überraschungen, auf die wir nicht vorbereitet sind. Ein leicht zu merkendes Zitat: „Shit happens! Deal with it!“

Bin gespannt, welche Ideen das Buch noch bereithält…

Zu morgen: Ferien sind leider vorbei…mal sehen, wie die morgige Etappe meines Weges wird. Vor allem, wie sich N.verhalten wird…aber seien wir optimistisch und hoffen das Beste! Buen camino, bis morgen!