Ich bin faul…

…und seit 3 Wochen nicht mehr laufen gewesen.

Zuerst hat mich die Grippe gestreift, und danach konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Schlimmer noch:  auch das Naschen hat in dieser Zeit zugenommen….Schoko, Chips, Eis…derzeit ist nichts vor mir sicher. Fehlende Motivation und Völlerei….eine fatale Mischung 🙂

Naja, ich setze meine Hoffnungen auf kommenden Dienstag…da steht der wöchentliche Lauf in der Allee an. Hoffentlich hebt sich bis dahin meine Moral!

Den Inder kann man nicht nur etwas fragen…

…man kann auch gut bei ihm essen!

Ohne Werbung machen zu wollen: Wir waren heute eher zufällig in einem indischen „Fastfood“ Lokal in der Walchterstrasse in Wie 2 (siehe auch Link). War wirklich lecker und mal was anderes, ich war sehr positiv überrascht!

Besonders zu empfehlen: Der „Tahki“ – ein Menü mit 5 Gängen auf einem Teller – einfach probieren

 

Den eigenen Mist wegräumen?

Ich war heute wieder mal in dem netten, schottisch klingenden Etablissement, welches sich der feinsten Esskultur verschrieben hat….Kenner wissen, wovon ich spreche 🙂

Mit einem Bekannten hatte ich dort eine interessante Diskussion, die mich doch nachdenklich gemacht hat. Ich bin ja von zu Hause so erzogen worden, dass jeder seinen eigenen Mist wegzuräumen hat. Und so trage ich nach dem Essen brav mein Tablett mit den diversen Resten selbst weg bzw befördere es in den Abfall.
Nun meinte mein Bekannter: “ Wieso tust Du das eigentlich?“. Antwort: “ Weil sich das so gehört.“ Gegenargument: „Du weisst aber schon, daß Du damit jemanden um seinen Arbeitsplatz bringen könntest?“

Ok, zuerst wollte ich eine typische Handbewegung (Zeigefinger an die Schläfe tippen) machen…hielt dann allerdings inne. Sein Argument, daß – wenn jeder in dem Lokal seinen Mist selbst wegräumt – die Geschäftsleitung plötzlich auf die Idee kommen könnte, einen Arbeitsplatz einzusparen, erschien mir plötzlich in neuem Licht. Auf der einen Seite widerstrebt es mir, dass ein Anderer meine Essensreste wegräumen muss, auf der anderen Seite, naja…natürlich kann man es  auch als eine Dienstleistung sehen.

Und irgendwie „kiefle“ ich immer noch an einer Lösung für mich….

Rasnici, Cevapcici…

…Pommes und ein Bier, Sonnenbrand am Wellenstrand, deswegen sind wir hier…

Dies war die Titelmelodie einer Serie aus den 80igern, in der es um das Schicksal einiger deutscher und österreichischer Aussteiger im ehemaligen Jugoslawien ging.

Musste heute daran denken, weil wir ein neues Lokal „zur blauen L.“ ausprobiert haben – Balkanküche! Haben gefüllte Pleskavica gegessen, war sehr lecker, ist aber sehr im Magen gelegen. War aber schön und hat mich an vergangene Jahre und die Jugoslawien-Urlaube mit den Eltern erinnert.

Witzig war die Atmosphäre im Lokal: Sehr familiär, wir haben die Wirtsfamilie beim Kartenspielen „gestört“. Waren aber dann sehr herzlich. Bemerkenswert war die kleine Tochter, die offenbar mit einem Nintendo Deutsch geübt und gelesen hat.
Unter anderem hat sie das Zitat „Wer glaubt, muss nicht wissen“ vorgelesen…wirklich bemerkenswert.

Auf alle Fälle war es ein schöner Abend. In der Firma war es ganz ok, wir haben Details der Übersiedlung besprochen. Ich hoffe auf ein schönes Wochenende!