Das Wort zum Tag: Ich bin gekommen,….

…damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
(Zitat aus der Bibel, Joh 10,10)

In unserer Kirche lagen heute Zettel mit diesem Zitat auf. Lässt man das Religiöse beiseite, fasse ich dieses Wort ähnlich auf wie das hier beschriebene Zitat von meinem Bekannten Harald: „Ich bin nicht auf der Welt, damit es mir schlecht geht“.

Ich lese auch heraus, daß es ok ist, danach zu streben, ein glückliches Leben zu haben, mit all seinen Facetten. Daß niemand zum Leiden geboren ist!

Advertisements

Die Liebe und das Laufen

Heute habe ich in einem Buch einen schönen Text gefunden, den ich gerne mit Euch teilen würde:

Wenn ich alle Glaubenskraft besäße,
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe  nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht nach ihrem Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Nach einer Befragung durch Dr Google habe ich festgestellt, daß es sich um eine Bibelstelle aus dem Neuen Testament von Paulus (1 Kor 13) handelt, die offenbar gerne bei Hochzeiten verlesen wird – ich gestehe, sie war mir bisher (auch mangels Anlaß) nicht bekannt.

Was hat das nun mit dem Laufen zu tun? Eigentlich nichts…oder auch alles:
Während einer meiner letzten Läufe hat sich durch diese Stelle in mir der Gedanke verfestigt, ob es nach 19 Jahren nicht langsam an der Zeit wäre, meiner Lebensgefährtin einen Heiratsantrag zu machen.

Es war bisher noch nie das große Thema, aber….naja. Man wird nicht jünger und eines Tages könnte es zu spät sein, sich das zu sagen, was man immer schon sagen wollte.
Wie, Wann, Wo…..das sind die Fragen, die jetzt so im Kopf herumschwirren…..leider sind es derzeit auch beruflich unsichere Zeiten, was sich auch im Hinterkopf hält.

Was sagst Du, Paulus?

 

Es gibt Momente…

….da ist eine Rose wichtiger als ein Stück Brot (Rilke)

Dieses Zitat ist mir heute beim Laufen irgendwie in den Kopf gekommen. ich war selbst schon in Momenten, wo ein gutes Wort oder ein Zeichen der Freundschaft/Zuneigung viel mehr wert war als Geld.

Natürlich, wenn man knapp vor dem Verhungern ist, freut man sich über ein Stück Brot mehr.

Ich muß da an einen alten, schon lange in Pension gegangenen Kollegen denken. Wozu Lob oder Motivation, Sie bekommen ja ohnehin ein Gehalt, meinte er damals zynisch.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, heisst es auch in der Bibel. Manchmal ist sie fast erschreckend aktuell.