Fit2Work und was das mit mir zu tun hat

Montag. Die Woche beginnt mit einem Termin bei „Fit2Work“. Es handelt sich hier um eine Einrichtung bzw ein gemeinsames Projekt des Sozialministeriums, des AMS und der WGKK. Projektziel ist die Beratung von Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme (körperlich und seelischer Natur) Probleme bei der Arbeitssuche haben oder sich neu orientieren müssen. Soweit der Text laut Internet.

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Vergiftete Gedanken

Laufen ist für mich nicht nur körperlich wichtig, sondern auch eine Art „Gedankenwäsche“.

Bei heutigen Lauf in der Prater Hauptallee  ist mir plötzlich klargeworden, daß sich viel zu oft – gerade auch in der Freizeit – „vergiftete Gedanken“ in mir einnisten, vor allem in beruflicher Hinsicht. Jetzt wird man ohnehin in der Arbeit ständig mit Problemen und schwierigen Situationen konfrontiert – ist es da notwendig, das auch in die Freizeit weiterzutragen?  Ständig Gedanken nach dem Muster „Was wäre, wenn….“ zu wälzen? Und je mehr man wälzt, umso tiefer fällt man in diese Spirale…

Nein, es ist nicht notwendig. Es ist sogar ziemlich blöd.

Aber es fällt mir schwer, mich davon zu lösen. Aber immerhin, es fällt mir zumindest schon während des Laufens auf, daß da etwas nicht passt. Jeder Lauf ist ein Anstoß, diese Gedanken aus dem Kopf zu verbannen.