Reha Tag 1 – der Beginn

Heute war Tag 1 der ambulanten Reha in einem Zentrum für seelische Gesundheit. Es geht los. Ich war ein bisschen aufgeregt, und war natürlich zu früh dran. Das Gebäude selbst sieht von außen recht nüchtern aus, und im Inneren sieht es eher so nach Bürolandschaft als nach Reha-Anstalt aus. Aber das war nur der erste Eindruck.

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Mut für 20 Sekunden

Manchmal erweitert es doch den Horizont, in Jugendzeitschriften zu schmökern. In einer In&Out Liste habe ich folgendes gelesen:

IN: Mut
Jeder von uns kennt diese Momente, in denen man überlegt, soll ich, oder soll ich nicht, und sich meistens dagegen entscheidet.Nimm Dir einfach mal vor, für 20 Sekunden mutig zu sein, und Du wirst sehen, in welche wunderbaren Situationen Du gerätst.
(YOU Magazin, Ausgabe Juli/August)

Ich hoffe, dieser Satz wird mir einfallen, wenn ich in 3 Wochen meiner Liebsten einen Heiratsantrag machen werde 🙂

Zum Laufen: Heute wieder sehr heiss, aber trotzdem schön. Außerdem ist mir ein Turngerät an der Strecke aufgefallen – bin sicher schon zigmal dran vorbeigelaufen, habe es aber erst heute benutzt…ist ganz gut zum „Aushängen“, Stretchen usw geeignet.

In Summe wieder ca 5 Km…in Anbetracht der Temperatur war ich zufrieden 🙂

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Mit Eis im Bauch läuft es auch

Nach dem Experiment mit Alkohol (hier zur Erinnerung) ergab sich heute eine weitere kulinarische Erfahrung: Ob des heissen Wetters gönnte ich mir heute Abend ein grosses Eis (Heidelbeere + Schoko + Banane + Sahne + Hohlhippe) – ja, ich bin schwach.

Nichtsdestotrotz bin ich nach einer kurzen Verdauungspause laufen gegangen. Erwartet hatte ich, daß ich mir mit eisgefülltem Magen schwer tue. Wider Erwarten war es ein sehr schöner Lauf, und für meine Verhältnisse sogar recht flott.

Wenn das so weiter geht, werde ich diese Trainingsmethode zum Patent anmelden 🙂

Und weils so schön war, zwei Bilder, die die Stimmung schön einfangen.

 

Alkohol VOR oder NACH dem Lauf?

Heute war eine Premiere – ich bin zum ersten Mal unter Alkoholeinfluss gelaufen 🙂

Ok…es war nicht viel, ich schätze die Menge auf ca 0,2 Liter Bier…und auch das nur, weil es mir „aufgedrängt“ wurde…aber das ist eine andere Geschichte ;-).
Jedenfalls vertrage ich ohnehin nur wenig.

Ich bin dann ca 15 Minuten nach dem Genuss in die Laufschuhe geschlüpft….und was soll ich sagen: Ich war schneller als sonst. Zufall? Oder hat Alkohol in geringen Mengen tatsächlich eine leistungssteigernde Wirkung?

Bisher habe ich Bier nur NACH dem Laufen zu mir genommen….und das erstens in alkoholfreier Form, oder  maximal als „Radler“ (= österreichisch für eine Mischung von Zitronensaft und Bier, sehr lecker!). Ich glaube, in Deutschland nennt man sowas „Alsterwasser“?

Und was ich mich noch frage: Was passiert, wenn man WÄHREND des Laufens etwas zu sich nimmt? Kippt man um oder läuft man beschwingter? 😉

 

Lauf ABC – wer macht es?

Es gibt Dinge, auf die stösst man in jedem Laufbauch. Und das Lauf ABC gehört dazu.
Stellvertretend sei hier als Beispiel der Youtube Kanal des Laufmagazines Aktiv-Laufen genannt, wo mans ich die Übungen schön in Echtzeit ansehen kann (performend von Carsten Stegner, einem deutschen Leistungsläufer).

Ich muss zugeben, daß ich das immer gewissenhaft überlesen habe…..aber nach einigen kleineren und größeren Wehwehchen stellt sich mir doch die Frage, ob es nicht doch etwas bringt.

Wie haltet ihr es damit? Ist es Teil Eures Trainings? Welche Erfahrungen habeihr damit gemacht? Euer Feedback würde mich interessieren.

Die Liebe und das Laufen

Heute habe ich in einem Buch einen schönen Text gefunden, den ich gerne mit Euch teilen würde:

Wenn ich alle Glaubenskraft besäße,
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe  nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht nach ihrem Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Nach einer Befragung durch Dr Google habe ich festgestellt, daß es sich um eine Bibelstelle aus dem Neuen Testament von Paulus (1 Kor 13) handelt, die offenbar gerne bei Hochzeiten verlesen wird – ich gestehe, sie war mir bisher (auch mangels Anlaß) nicht bekannt.

Was hat das nun mit dem Laufen zu tun? Eigentlich nichts…oder auch alles:
Während einer meiner letzten Läufe hat sich durch diese Stelle in mir der Gedanke verfestigt, ob es nach 19 Jahren nicht langsam an der Zeit wäre, meiner Lebensgefährtin einen Heiratsantrag zu machen.

Es war bisher noch nie das große Thema, aber….naja. Man wird nicht jünger und eines Tages könnte es zu spät sein, sich das zu sagen, was man immer schon sagen wollte.
Wie, Wann, Wo…..das sind die Fragen, die jetzt so im Kopf herumschwirren…..leider sind es derzeit auch beruflich unsichere Zeiten, was sich auch im Hinterkopf hält.

Was sagst Du, Paulus?