Where no man has gone before…

…und was das mit meiner Einzelarbeit in der Ergotherapie zu tun hat.

In der Ergotherapie hat Star Trek / Raumschiff Enterprise ja einen ziemlichen Einfluss – hier gibt es meinen Communicator bzw das Star Trek Logo aus Speckstein zu „bewundern“.

Als weitere Arbeit habe ich mit Pastellkreide gearbeitet. Am Anfang steht natürlich immer die Frage „Was mach ich eigentlich?“. Und Star Trek ist hier eine gute Ideengrube für mich. Zumal das Motto „Top boldly go“ auch für die Zeit der Therapie und vor allem für die Zeit danach steht.

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Star Trek und Speckstein

Nach vielen Mühen habe ich mein Einzelprojekt mit Speckstein fertig – ein Star Trek Logo bzw ein Communicator. Er sieht zwar aus wie nach heftigem Phaserbeschuss, aber ich bin trotzdem ein bisschen stolz, da ich handwerklich nicht wirklich begabt bin.
(Bild ist auf der 2. Seite – bitte nicht erschrecken)

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Reha Tag 7 – von Angst,Gedächntnislücken und Handschmeichlern

Tag 7. Es ist Dienstag früh. Ich überwinde mich und gehe nach einiger Zeit wieder einmal morgens um 6:00 laufen. Ich merke, dass es in der Früh schon heller wird. Der Lauf ist ganz ok, aber ich merke, daß ich nicht meine übliche Runde drehen kann. Ich muß sie abkürzen, aber das ist ok. Nach einer Dusche mache ich  mich auf den Weg in die Reha.

Bauchatmung

Heute steht die Einzelpsychotherapie an. Ich habe die Therapeutin schon ein bisschen kennengelernt. Wir sprechen über das Thema Angst. Sie empfiehlt mir für kritische Situationen die Bauchatmung: beim Einatmen hebt sich der Bauch, beim Ausatmen senkt sich die Bauchdecke. Und das 3 Minuten.
Der Sinn der Bauchatmung ist die Entspannung über den Solarplexus herbeizuführen. Wenn man entspannt ist, hat man keine Angst, meint die Therapeutin.

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Elysium

…so nennt sich das Paradies bei den alten Griechen…

Nun, derzeit denkt man bei Elysium eher an den Kinofilm mit Matt Damon und Jodie Foster. Als Science Fiction Fan durfte ich mir den Film natürlich nicht entgehen lassen, und so haben wir gestern eine Vorstellung in Wien besucht. Trailer gibt es im Internet zuhauf, die gut gemachte Hompage des Films findet sich hier.

Handlung:Da will ich natürlich nicht zuviel verraten. Daher nur in aller Kürze: Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Welt ist in 2 Klassen geteilt. Die Reichen leben außerhalb der Erde in einer luxuriösen Raumstation namens Elysium. Dort gibt es Geräte (die eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Sonnebank haben ;-)), die jede Krankheit heilen können. Die Armen hingegen leben auf einer überbevölkerten und ausgebluteten Erde und sind überwiegend auf sich allein gestellt.
Matt Damon spielt einen Fabriksarbeiter, der durch einen Unfall unheilbar erkrankt und für seine Heilung unbedingt nach Elysium möchte. Nur – dort kommt man nicht so einfach hin. Für Normalbürger ist die Raumstation verschlossen. So wie heute gibt es aber auch in der Zukunft „Schlepper“, die Diich für gutes Geld oder Gefälligkeiten  auf eine gefahrenvolle Reise mitnehmen. Gegenspielerin ist Jodie Foster, die eine eiskalte Politikerin spielt und jegliche Einwanderung nach Elysium verhindern möchte. Matt gelangt in den Besitz von Daten, die für Elysium äußerst wichtig sind, und dann….so, ab jetzt selber anschauen!

Schauspieler:Matt Damon spielt den frustrierten Fabriksarbeiter überzeugend und solide. Jodie Foster war nicht schlecht, mir persönlich gefällt sie in anderen Filmen besser (Panic Room!). Mein geheimer Favorit ist aber Agent 32 Kruger, ein etwas…naja, sagen wir, durchgeknallten Kopfgeldjäger. Sehr schräg, sehr böse.

Technik:Überzeugend. Manche Szenen sind übertrieben gewaltvoll, aber nicht durchgehend.

Persönliche Gedanken zum Film:
Als Star Trek Fan der ersten Stunde träumt man von einer Welt, in der Geld seine Bedeutung verloren hat. In der man seinen Beruf nach Interesse wählen kann, und es keine Klassengesellschaft mehr gibt. Probleme gibt es, diese werden jedoch überwiegend ohne Gewalt gelöst. Ziel ist das Wachsen durch Forschung.
Elysium zeigt einer andere Zukunft. Eine immer grösser werdende Kluft zwischen Reich und Arm. Gewalt, Kriminalität sind an der Tagesordnung. Nüchtern betrachtet, muß man sagen, daß dieses Bild der Zukunft wahrscheinlich das realistischere ist. Und doch – manchmal kann ein Einzelner die Geschichte verändern. Die besten Momente hat der Film imho, wenn es um die KIndheit/Vergangenheit des Helden geht. In emotionalen Rückblenden wird gezeigt, wie alles begonnen hat – und wie sich am Ende der Kreis wieder schliesst.

Alles in Allem kann ich den Film empfehlen, wenn man

  • auch den Film „District 9“ mochte
  • Filme mag, die trotz Action auch zum Denken anregen sollen
  • einen Hang zu „Terminator“ hat
  • auch Gewaltszenen erträgt
  • Filme mit Endzeitszenario mag

In diesem Sinne: Gute Unterhaltung….aber auch mal drüber nachdenken!

 

To boldly go…

…where no man has gone before..

Kennt Ihr das? Ihr hört nach langer, langer Zeit wieder ein Lied oder Musikstück, oder seht etwas, was Euch einmal viel bedeutet hat oder wichtig war?

Ist mir heute selbst passiert. Ich bin über den Link eines Freundes zu einem Video anlässlich des 40jährigen Jubiläums von Star Trek (hierzulande auch als Raumschiff Enterprise bekannt) gestolpert. Das Video zeigt einen Abriss von 40 Jahren Fernsehgeschichte, unterlegt von einem wundervollen Musikstück (Inner Light von Jay Chattaway) – siehe diesen Link

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Empfehlung: arte „Nacht der Sterne“

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer…

So beginnt meine Lieblingsserie :-). Am Samstag gab es zu diesem Thema auf arte einige sehr interessante Dokumentationsfilme. Unter dem Titel „Nacht der Sterne“ wurde über das Universum, schwarze Löcher, fremde Galaxien usw berichtet. Wirklich wunderschöne Aufnahmen und fundierte Berichte. Was mich immer wieder fasziniert, ist die Begeisterung, mit der Astronomen über ihre Arbeit sprechen. Wer sich für Astronomie interessiert und sich das Staunen über unsere Welt bewahrt hat, wird hier auf jeden Fall fündig.

Eine Zusammenstellung zur Nacht der Sterne gibt es hier. Die Filme wurden alle am Samstag gezeigt, können aber hier nochmals angesehen werden. Soweit ich weiß, lässt arte die Filme bis eine Woche nach Ausstrahlung im Netz – also zumindest bis kommenden Freitag.