Wort des Tages: It takes two…

…to tango! (englisches Sprichwort)

Ich habe das Zitat in den Zusammenhang gelesen, daß es nicht ausreicht, nur etwas zu lesen, sondern man muss auch selbst was tun. In diesem Sinne braucht es zwei, das Buch, das einem sagt, was man tun kann, und man selbst, der das umsetzen muss…

Das wird mir manchmal schmerzlich bewusst. Die Umsetzung im Alltag fällt mir oft schwer. Das war auch Thema in der Reha. Das Planen usw ist alles wunderbar, aber das ins Tun kommen…..aber ich arbeite daran.

Schliesslich will ich nicht, daß es mir wie in dem Zitat von Garfield geht:
„Wenn man genug Zeit mit dem Planen verbringt, muß man nie etwas tun!“

Die Angst…

…ist wieder da.

Jetzt hat sie sich für einige Zeit zurückgezogen, und ich bin ganz gut ohne sie ausgekommen. Seit wenigen Tagen ist sie wieder da, die Angst…vor allem in der Früh. Das altbekannte enge Gefühl in der Brust und im Kehlkopf, und das Bauchweh….als wäre es nie weggewesen. Auch meiner Frau fällt die Veränderung auf.

Ich versuche mich an das zu erinnern, was wir in der Reha gelernt haben. Einen konkreten Anlass kann ich nicht ausmachen. Ich lese mir die Reha-Unterlagen nochmals durch, damit die Dinge wieder besser in mein Gedächtnis finden.

Ich hoffe, daß der Rückfall nur von kurzer Dauer sein wird. Meine Medikamente nehmen ich ja unverändert weiter.

Letzter Reha Tag und warum man auch mal weinen darf

Freitag. Letzter Tag der Reha.

Schon in den letzten Tagen hat sich ein bisschen Wehmut über unsere Gruppe gelegt. Das Wissen, das man nur noch wenige Tage zusammen sein wird. Die Verabschiedung von jedem Vortragenden („es ist ja heute schon die letzte Stunde“)….Wie schnell 6 Wochen vergangen sind….

Irgendwie bin ich traurig. Auf der anderen Seite aber auch neugierig, was kommen wird. Unsere Bezugstherapeutin hat es auf den Punkt gebracht: Man darf zu solchen Anlässen auch mal der Traurigkeit Platz lassen. Wenn die Zeit nicht schön gewesen wäre, würde es uns auch nicht leid tun, daß sie zu Ende ist. Und es darf auch sein, daß ein paar Tränen fliessen. Sie selbst hatte auch feuchte Augen….

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Wort zum Tag: Wenn Du Deine Sorgen satt hast…

…gib sie mir, ich mach sie platt! (Aufschrift auf einem Abfalleimer in unserem Rehazentrum).

Diese weisen Worte bzw Aufforderung ist mir erst gestern aufgefallen…der betreffende Abfalleimer steht auch etwas abseits. Schade eigentlich!

 

Wort zum Tag: Ich bin nicht auf der Welt….

….damit es mir schlecht geht! (Harald aus meiner Selbsthilfegruppe)

Wie einfach dieser Satz klingt. Und wie schwer es mir fällt, ihn mir immer wieder bewusst zu machen. Harald hat diesen Satz in einer Zeit „geboren“, in der es für ihn ganz und gar nicht rund gelaufen ist. Er hat sich mit diesem Satz, wie er sagt, in das Leben zurück katapultiert.

Ich beneide ihn.

 

Wort des Tages: Lass das alles hinter Dir,…

….fang nochmal von vorne an! (aus dem Lied von Il Diva, „Lass es Liebe sein“)

Die Wochen in der Reha haben mich darin bestärkt, mir innerhalb meines arbeitgebenden Unternehmens eine  neue Stelle zu suchen. Das wird schwierig und hart, aber ich muß es versuchen. Zurück kann und will ich nicht mehr.

Zu groß ist die Gefahr, wieder in alte Muster zu kommen.

 

Where no man has gone before…

…und was das mit meiner Einzelarbeit in der Ergotherapie zu tun hat.

In der Ergotherapie hat Star Trek / Raumschiff Enterprise ja einen ziemlichen Einfluss – hier gibt es meinen Communicator bzw das Star Trek Logo aus Speckstein zu „bewundern“.

Als weitere Arbeit habe ich mit Pastellkreide gearbeitet. Am Anfang steht natürlich immer die Frage „Was mach ich eigentlich?“. Und Star Trek ist hier eine gute Ideengrube für mich. Zumal das Motto „Top boldly go“ auch für die Zeit der Therapie und vor allem für die Zeit danach steht.

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Über die Unfähigkeit, Tagebuch zu schreiben

Eigentlich. Eigentlich wollte ich ja hier während meiner Reha ein Reha-Therapie-Tagebuch für jeden Tag schreiben. Ich bin aber schon 2 Wochen in Rückstand. Ich merke, dass es mich stresst.

Auf der anderen Seite denke ich mir, naja, Du bist ja im Krankenstand, da wirst Du es doch schaffen, jeden Tag einen Eintrag zu generieren.

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Star Trek und Speckstein

Nach vielen Mühen habe ich mein Einzelprojekt mit Speckstein fertig – ein Star Trek Logo bzw ein Communicator. Er sieht zwar aus wie nach heftigem Phaserbeschuss, aber ich bin trotzdem ein bisschen stolz, da ich handwerklich nicht wirklich begabt bin.
(Bild ist auf der 2. Seite – bitte nicht erschrecken)

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