Sein letztes Rennen

So der Name eines Kinofilms aus dem Herbst 2013 mit Dieter Hallervorden. Hat ihn schon jemand gesehen? (hier der Link zum Film)

Ich bin mehr oder weniger zufällig auf einen Bericht zum Film gestossen. Hallervorden spielt einen gealterten Ex-Marathon-Olympiasieger, der im Altersheim die Lust am Leben verliert. Er beginnt wieder zu laufen, und beschliesst, noch einmal beim Berliner Marathon mitzumachen. Lt Kritik ist es zwar ein Film übers Laufen, aber eher nur nebenbei. Hauptsächlich geht es um das Älterwerden und die Liebe. Der Film wird als Tragikkomödie geführt und soll mit den alten „Didi“filmen nichts zu tun haben. Gedreht wurde teilweise im rahmen des echten Berlin-Marathon 2012.

Ich habe den Film in Österreich leider verpasst, die DVD kommt erst im März heraus. Darum hätte mich vorab Eure Meinung interessiert!

„Didi“ habe ich als Kind gerne gesehen. Spätestens seit „Die Spätzünder 2“ weiss ich aber, daß Herr Hallervorden auch ernste Rollen spielen kann. Ich freu mich auf den Film!

Elysium

…so nennt sich das Paradies bei den alten Griechen…

Nun, derzeit denkt man bei Elysium eher an den Kinofilm mit Matt Damon und Jodie Foster. Als Science Fiction Fan durfte ich mir den Film natürlich nicht entgehen lassen, und so haben wir gestern eine Vorstellung in Wien besucht. Trailer gibt es im Internet zuhauf, die gut gemachte Hompage des Films findet sich hier.

Handlung:Da will ich natürlich nicht zuviel verraten. Daher nur in aller Kürze: Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Welt ist in 2 Klassen geteilt. Die Reichen leben außerhalb der Erde in einer luxuriösen Raumstation namens Elysium. Dort gibt es Geräte (die eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Sonnebank haben ;-)), die jede Krankheit heilen können. Die Armen hingegen leben auf einer überbevölkerten und ausgebluteten Erde und sind überwiegend auf sich allein gestellt.
Matt Damon spielt einen Fabriksarbeiter, der durch einen Unfall unheilbar erkrankt und für seine Heilung unbedingt nach Elysium möchte. Nur – dort kommt man nicht so einfach hin. Für Normalbürger ist die Raumstation verschlossen. So wie heute gibt es aber auch in der Zukunft „Schlepper“, die Diich für gutes Geld oder Gefälligkeiten  auf eine gefahrenvolle Reise mitnehmen. Gegenspielerin ist Jodie Foster, die eine eiskalte Politikerin spielt und jegliche Einwanderung nach Elysium verhindern möchte. Matt gelangt in den Besitz von Daten, die für Elysium äußerst wichtig sind, und dann….so, ab jetzt selber anschauen!

Schauspieler:Matt Damon spielt den frustrierten Fabriksarbeiter überzeugend und solide. Jodie Foster war nicht schlecht, mir persönlich gefällt sie in anderen Filmen besser (Panic Room!). Mein geheimer Favorit ist aber Agent 32 Kruger, ein etwas…naja, sagen wir, durchgeknallten Kopfgeldjäger. Sehr schräg, sehr böse.

Technik:Überzeugend. Manche Szenen sind übertrieben gewaltvoll, aber nicht durchgehend.

Persönliche Gedanken zum Film:
Als Star Trek Fan der ersten Stunde träumt man von einer Welt, in der Geld seine Bedeutung verloren hat. In der man seinen Beruf nach Interesse wählen kann, und es keine Klassengesellschaft mehr gibt. Probleme gibt es, diese werden jedoch überwiegend ohne Gewalt gelöst. Ziel ist das Wachsen durch Forschung.
Elysium zeigt einer andere Zukunft. Eine immer grösser werdende Kluft zwischen Reich und Arm. Gewalt, Kriminalität sind an der Tagesordnung. Nüchtern betrachtet, muß man sagen, daß dieses Bild der Zukunft wahrscheinlich das realistischere ist. Und doch – manchmal kann ein Einzelner die Geschichte verändern. Die besten Momente hat der Film imho, wenn es um die KIndheit/Vergangenheit des Helden geht. In emotionalen Rückblenden wird gezeigt, wie alles begonnen hat – und wie sich am Ende der Kreis wieder schliesst.

Alles in Allem kann ich den Film empfehlen, wenn man

  • auch den Film „District 9“ mochte
  • Filme mag, die trotz Action auch zum Denken anregen sollen
  • einen Hang zu „Terminator“ hat
  • auch Gewaltszenen erträgt
  • Filme mit Endzeitszenario mag

In diesem Sinne: Gute Unterhaltung….aber auch mal drüber nachdenken!

 

Und wenn wir alle zusammenziehen?

So der Titel des Kinofilmes, den ich gestern gesehen habe.

Ich gebe es zu: Als mir meine Maus den Vorschlag machte „Du, da gibt es einen netten Film, den könnten wir uns mit unseren Müttern anschauen“, war meine Begeisterung doch verhalten. Nach einem Blick auf die Liste der Schauspieler habe ich mich aber überreden lassen. Immerhin, Pierre Richard habe ich seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Und Jane Fonda…da werden Erinnerungen an Barbarella und Aerobic wach.

Nun gut, auf ins Kino unseres Vertrauens. Es geht um 5 Freunde, die jeder für sich mit den Mühen und Beschwerden des Alters zu kämpfen haben. Albert (Pierre Richard) leidet unter beginnendem Alzheimer, seine Frau Jeanne (Jane Fonda) erfährt, daß sie Krebs hat, will sich aber nicht behandeln lassen. Der alternde Playboy Claude muß nach einem Herzinfarkt (den er sich beim Besuch einer Prostituierten geholt hat) in ein Pflegeheim. Schließlich ziehen alle zu Anne und Jean, die über ein entsprechend grosses Haus verfügen. Zu guterletzt zieht noch Daniel Brühl als Ethnologiestudent bei Ihnen ein, um die „Senioren-Kommune“ im Rahmen seiner Doktorarbeit zu beobachten.

Der Film handelt zum einen von den vielen kleinen und grossen Hürden, die das Miteinanderleben mit sich bringt. Teils lustig, teils traurig, teils melancholisch. Es geht aber auch um die Frage des Alterns: Wie geht jeder Einzelne damit um? Wie wird es bei mir selber sein? Was bedeutet es, nicht mehr alles selbst machen zu können?

Ich muß zugeben, daß ich Ansehen Tränen in den Augen hatte. Teilweise vor Lachen – herrlich die Szene, in der Jane Fonda und Daniel Brühl über Sex im Alter sprechen. Oder wenn es Claude gelingt, an Viagra zu kommen, und er selig auf „Beutezug“ geht. Oder der Ausbruch aus dem Pflegeheim…Teilweise aber auch vor Rührung – in diesem Film geht es auch um Krankheit und Tod. Aber auf stille Art und Weise, nicht brachial.

Ich will nicht zuviel verraten. Der Film lebt von der tollen Leistung der Schauspieler und den Gedanken, die sich jeder selbst dazu macht. Ich kann ihn nur empfehlen.

Zum Schluß noch eine Bemerkung: In den Kinos wird er als „Komödie“ geführt – das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Er pendelt ständig zwischen Komödie und Melancholie, das sollte man vor dem Film wissen, um keine falschen Erwartungen zu wecken.

Skip-Kurzkritik zum Film

G.I. Joe oder Einmal das Gehör durchpusten, bitte!

War heute mit Maus im Kino, G.I. Joe anschauen…

Mit dem Film verbinden mich die Action Figuren von Hasbro, zu denen ich in den 80igern sporadisch Kontakt hatte. Daher war der Film natürlich ein Pflichttermin.

Nun gut, schreiten wir zu meiner persönlichen Kritik:

Handlung:
Nun…sagen wir es so, in Filme wie diesen geht man nicht unbedingt wegen der Handlung.

Effekte:
Top, nur leider war im Kino alles sehr laut. Da der Film im wesentlichen aus der Aneinanderreihung von lautstark in Szene gesetzten Kämpfen besteht, wurde unser Gehör doch ziemlich belastet…

Schauspieler:
Es war nett, den guten alten Dennis Quaid, den ich seit „Enemy mine“ ins Herz geschlossen habe, wieder mal zu sehen. Ansonsten eher unauffällige Schauspieler, wobei die eine oder andere Aktrice optisch sehr ansprechend in Szene gesetzt wurde 🙂

Oskar:
Gebührt meiner Maus, die es tapfer an meiner Seite ausgehalten hat.

Fazit:
Für Fans lauter Filme ok, tricktechnisch ist der Film auch sicher auf der Höhe der Zeit. Wer auf eine anspruchsvolle Handlung Wert legt, ist wahrscheinlich in anderen Filmen besser aufgehoben.

Star Trek XI…where no man has gone before!

So, wie bereits angedroht, mein persönlicher Senf zu dem Film 🙂

Zwei Dinge darf ich vorher anmerken:

  1. Ich bin schätzungsweise seit meinem 7. Lebensjahr Star Trek Fan (gerade wird mir klar, daß dies bereit über 30 Jahre her ist…oh Gott, bin ich alt geworden….)
  2. und war dem Film vorerst eher skeptisch gegenüber eingestellt.

Mir Prequels ist das ja immer so eine Sache: Passen sie logisch zu den nachfolgenden Teilen dazu? Sind sie überhaupt spannend – weil die in den späteren Filmen vorkommenden Protagonisten müsen ja irgendwie überlebt haben? Erfahre ich von meinen Lieblingscharakteren Dinge, die ich gar nicht hätte wissen wollen bzw die mein Bild vom ihm negativ verändern können? Da ist man zb jahrelang Fan von einer Figur, nur um dann festzustellen, dass er in seiner Jugend wer weiss was angestellt hat…
Mit Gedanken wie diesen bin ich in den Kinosaal gegangen…Spannung auf der einen Seite, Skepsis auf der anderen. Mal sehen, was schlußendlich gewonnen hat. Also, los geht´s… Weiterlesen „Star Trek XI…where no man has gone before!“

Wolverine….

…haben wir am Samstag im Kino gesehen.

Also, ich sag mal so: Technisch einwandfrei gemacht, durchaus spannend, die Handlung bleibt halt Geschmackssache. Ich persönlich konnte mit der X-Men Reihe noch nie soooo viel anfang…und Patrick Stewart hat mir als Captain Picard wesentlich besser gefallen:-)

Aber man kann sich den Film durchaus ansehen!

Shopaholic

Als Rache, dass wir uns gestern Crank 2 angesehen haben, wurde ich heute von meiner Maus ins Kino beordert – Shopaholic stand am Programm.

In Summe kann ich  mich der Meinung von Kittynn anschliessen…war recht lustig, teilweise natürlich voller Klischees, aber ein sehr netter Film. Erwas fürs Gemüt und auch zum Nachdenken (betreffend des eigenen Konsumverhaltes). Wie zu erwarten,war ich der einzige Mann im Kinosaal…das Publikum setzte sich überwiegend aus Teenagerinnen zusammen, was für ein durchgehendes Kichern als Untermalungg sorgte.