Wer schon am Grund des Meeres war…

„Wer schon am Grund des Meeres war, der fürchtet sich nicht vor Pfützen.“

Dieses Zitat habe ich heute in einem meiner Lieblingsblogs gefunden – siehe auch diesen Link

Liest man sich die Erfahrungen der Autorin durch, wird schnell klar, was mit dem Satz gemeint ist. Wahrscheinlich hat jeder von uns schon Erfahrungen gemacht, die ihn sprichwörtlich an den Grund des Meeres gedrückt haben….Krankheit, Schicksalsschläge, beruflicher Mißerfolg, Angst…

So manche Unbill, die uns begegnet, ist im Vergleich zu dem, was wir schon geschafft haben, tatsächlich nur eine Pfütze. Aber sich das im richtigen Moment bewusst zu machen, ist die wahre Kunst…

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Christine in einem sehr lesenswerten Beitrag in ihrem Blog Ideenlese.
(s. den letzten Satz ihres Beitrages)

To be continued.

Ärger? Angst? Sorgen? Keine Zeit!

Gestern hat mich meine bessere Hälfte wieder mal überrascht.

Freitag Abend, in unserem Postamt. Wir müssen 2 Einschreiben abholen. Lange Schlange vor dem Schalter, fast bis zur Strasse hinaus.
Plötzlich macht ein neuer Schalter auf. Der nette Beamte fragt „Wer hat nur etwas abzuholen?“ Plötzlich stürmt ein Herr hinter uns aus der Schlange, drängt sich vor, schreit „ICH“ und  ist als Erster am Schalter.

Gedanklich stelle ich mich schon auf eine (leise) Schimpfattacke meiner Liebsten ein. Sie verdreht kurz die Augen und – blickt auf die Uhr und meint ganz ruhig:“Ich ärgere mich jetzt nicht. Ich verschiebe es auf 20 Uhr.“

Ich blicke Sie erstaunt an. Sie erzählt mir, dass heute ein Betriebspsychologe in der Firma zu Gast war, und über Stress am Arbeitsplatz gesprochen hat. Es gab auch den einen oder anderen praktischen Tip, unter anderem den obigen Satz. Er soll helfen, kurzfristig aus der Sache „Druck“ rauszunehmen.

Irgendwie erinnert es mich an Winston Churchill. Er soll auf die Frage, ob er sich Sorgen (während des 2. Weltkrieges) mache, geantwortet haben: Nein, dafür habe ich momentan keine Zeit.

Ob es auch mit Angst funktioniert? Wenn sich die Faust im Magen ballt – zu sagen: Nein, ich habe jetzt keine Angst. Ich verschiebe sie auf 20 Uhr.

To be continued…

Dankbarkeit

Ich musste heute beruflich ein Telefonat führen, vor dem ich ziemlich angespannt war; auch der Schlaf gestern Nacht war nicht der Beste. Wider Erwarten war es dann eigentlich ganz angenehm.

Es ist schön, das Gefühl der Erleichterung zu spüren, wenn die Gewichte von den Schultern fallen und die Faust wieder aus dem Magen fährt. Danke!