Letzter Reha Tag und warum man auch mal weinen darf

Freitag. Letzter Tag der Reha.

Schon in den letzten Tagen hat sich ein bisschen Wehmut über unsere Gruppe gelegt. Das Wissen, das man nur noch wenige Tage zusammen sein wird. Die Verabschiedung von jedem Vortragenden („es ist ja heute schon die letzte Stunde“)….Wie schnell 6 Wochen vergangen sind….

Irgendwie bin ich traurig. Auf der anderen Seite aber auch neugierig, was kommen wird. Unsere Bezugstherapeutin hat es auf den Punkt gebracht: Man darf zu solchen Anlässen auch mal der Traurigkeit Platz lassen. Wenn die Zeit nicht schön gewesen wäre, würde es uns auch nicht leid tun, daß sie zu Ende ist. Und es darf auch sein, daß ein paar Tränen fliessen. Sie selbst hatte auch feuchte Augen….

Wir versichern uns, daß wir uns wiedersehen. Haben eine WhatsApp Gruppe gegründet. Und immerhin für den 5. Mai ein Treffen in einem Lokal ausgemacht, Tisch ist schon reserviert. Wir wollen uns jeden ersten Samstag im Monat treffen. Aus der Vergangenheit weiß ich, daß solche Gruppen mit der Zeit immer weniger werden. Aber selbst wenn nur ein kleiner Kreis erhalten bleibt, und sei es nur einer, ist es schon ok.

Mir fällt der Spruch „Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war“ von Gabriel Garcia Marquez ein – ein passendes Wort zum heutigen Tag.

 

3 Kommentare zu „Letzter Reha Tag und warum man auch mal weinen darf“

  1. Ich finde Weinen da voll okay … aber ich heule auch dauernd. Vor Freude, Trauer, Rührung, Überforderung … das ist voll okay.

    Ich drücke die Daumen, dass die Gruppe hält, finde aber gut, dass Du versuchst, nicht zu viel zu erwarten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: