Die Liebe und das Laufen

Heute habe ich in einem Buch einen schönen Text gefunden, den ich gerne mit Euch teilen würde:

Wenn ich alle Glaubenskraft besäße,
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe  nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht nach ihrem Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Nach einer Befragung durch Dr Google habe ich festgestellt, daß es sich um eine Bibelstelle aus dem Neuen Testament von Paulus (1 Kor 13) handelt, die offenbar gerne bei Hochzeiten verlesen wird – ich gestehe, sie war mir bisher (auch mangels Anlaß) nicht bekannt.

Was hat das nun mit dem Laufen zu tun? Eigentlich nichts…oder auch alles:
Während einer meiner letzten Läufe hat sich durch diese Stelle in mir der Gedanke verfestigt, ob es nach 19 Jahren nicht langsam an der Zeit wäre, meiner Lebensgefährtin einen Heiratsantrag zu machen.

Es war bisher noch nie das große Thema, aber….naja. Man wird nicht jünger und eines Tages könnte es zu spät sein, sich das zu sagen, was man immer schon sagen wollte.
Wie, Wann, Wo…..das sind die Fragen, die jetzt so im Kopf herumschwirren…..leider sind es derzeit auch beruflich unsichere Zeiten, was sich auch im Hinterkopf hält.

Was sagst Du, Paulus?

 

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4 Kommentare zu „Die Liebe und das Laufen“

  1. Lieber Wolfgang,

    das gefällt mir, tue es, wenn dein ♥ es dir sagt, 19 Jahre zusammen, da wird es höchste Zeit, sie wird sich sicherlich sehr freuen und sogar lange genug darauf gewartet habe.

    Und Paulus hat Recht !

    Bin gespannt, wann die Hochzeitsglocken läuten ! 😎

  2. Liebe Margitta,
    danke für Deinen Zuspruch! 🙂
    Von Hochzeitsglocken sind wir noch weit entfernt, aber es ist wie beim Marathon: Auch der beginnt mit dem ersten Schritt…..

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

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