Wolfgang´s Weg

31 Juli, 2013

Komm, Junge, lass uns gehen….(c) Reinhard Mey

Filed under: Laufen — Wolfgang @ 21:39
Tags: , ,

Gestern war es ein bisschen kühler, also stand einem Lauf in der Hauptallee nichts entgegen. Es war ein Stop and Go, ca 2 Drittel Laufen, 1/3 Gehen……naja, besser als nur gehen. Die Hitze der letzten Tage hat doch ihre Spuren hinterlassen.

Aber es hat ja alles sein Gutes: In den Gehpausen konnte ich ein bisschen in meinem MP3 Spieler hineinhören. Ja, und da bin ich über eine Nummer gestolpert, die ich schon lange nicht mehr gehört habe, und die ich nur ans Herz legen kann: Zeugnistag von Reinhard Mey.

Ein Lied zum Nachdenken, zum „sich Erinnern“, aber auch ein bisschen zum Schmunzeln. Wer es nicht kennt (auf Youtube leicht zu finden): Klein-Reinhard erhält ein schlechtes Zeugnis, traut sich nicht, es nach Hause zu bringen und fälscht die Unterschrift seiner Eltern. Natürlich kommt es raus, der Direktor lässt die Eltern kommen, freut sich schon auf die verdiente Ohrfeige für den Urkundenfälscher. Seine Eltern kommen, betrachten das Zeugnis und die Unterschrift und…..mehr will ich nicht verraten. Es ist wirklich hörenswert und weckt wehmütige Erinnerungen.

Zwei Zeilen höre ich aus der Nummer immer wieder gerne:
„Komm, Junge, lass uns gehen…“ und „Wie gut es tut, zu wissen, daß Dir jemand Zuflucht gibt, ganz gleich, was Du auch ausgefressen hast“.

Über den Inhalt des Liedes lässt sich übrigens trefflich philosophieren, aber das ist eine andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden.

Advertisements

2 Kommentare »

  1. Ich kenne das Lied, leider haben meine Eltern damals nicht so cool reagiert, als ich mal so einen Scheiß gebaut habe 😉

    Liebe Grüße aus dem jetzt 36° heißen Oldenburg
    Volker

    Kommentar von Deichlaeufer — 02 August, 2013 @ 18:19

  2. Ist die Hitze endlich auch mal zu Euch gekommen :-). Heute ist übrigens der Hitzerekord für Österreich gebrochen worden – 39,9.

    Über das Lied lässt sich trefflich philosophieren….ist es ok, wenn Eltern ihren Sprössling ganz ungeschoren davon kommen lassen? Wo sollte man eine Grenze ziehen? Ein Bekannter hat mir einmal eine ähnliche Situation aus seiner Jugend erzählt. Sein Vater meinte, er sei nicht traurig, dass er eine Dummheit begangen hat. Er sei vielmehr traurig, daß er nicht das Vertrauen zu seinen Eltern hatte, ihnen offen die Wahrheit zu sagen.
    Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen…

    Schlussendlich ist aber sicher auch jede Situation anders, und vielleicht gibt es auch keine generelle Lösung dafür. Wie Herr Mey meint: “ Die Schlauen diskutieren, die Besserwisser streiten sich.“

    Kommentar von Wolfgang — 03 August, 2013 @ 21:34


RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: