Blindes Vertrauen

Wenn ich in der Prater Hauptallee meine Kreise ziehe, treffe ich auch immer wieder auf blinde oder sehschwache Läufer, die von eine, Guide begleitet werden…ich habe hier schon mal darüber geschrieben, wieviel Respekt ich vor diesen Läufern und Ihren Begleitern habe.

Zu diesem Thema bin ich heute in der österr. Zeitung „derStandard.at“ auf einen interessanten Artikel von Thomas Rottenberg gestoßen, der sich als Begleitläufer versucht hat und über seine Erlebnisse schreibt. Durchaus lesenswert!

 

6 Kommentare zu „Blindes Vertrauen“

  1. Ja, das finde ich auch toll, wenn ich die Augen schließe, jemand würde mich GEHEND führen, hätte ich große Ängste, aber beim Laufen stelle ich mir das noch viel schlimmer vor.

    Blindes Vertrauen – wie schön – auch für Sehende !! Auch ich würde mich gerne zur Verfügung stellen, einen Blinden zu führen, allerdings müsste man sich erst auf den zu Führenden einstellen müssen, aber das ginge bestimmt. Schön, wenn man anderen helfen kann !

  2. Vielen Dank für den Link – der Artikel ist wirklich schön geschrieben und macht Lust, selbst auch mal aktiver Laufguide zu werden.

    Liebe Grüsse
    Ariana

  3. Ich stelle es mir auch schwierig vor, selbst mit geschlossenen Augen zu laufen. Auch auf ganz geraden Strecken wie in der Prater Hauptallee.
    Einen blinden Läufer zu führen, ja, würde ich auch gerne versuchen. Allerdings müsste ich dazu schneller werden – die blinden Läufer, denen ich in der Allee begegne, sind durchwegs deutlich schneller als ich.

    Liebe Grüsse in den Norden! 🙂

  4. Hallo Ariana,
    danke für Deinen Kommentar! Ja, ich würde es auch gerne einmal versuchen – aber dafür müsste ich etwas schneller und ausdauernder werden, wenn ich mir die blinden Läufer in der Prater Hauptallee ansehe…

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

  5. Ich finds klasse! Sehe selber nicht mehr viel und finde es gut das sich Menschen als ‚Führer‘ anbieten. Bin früher als ich noch besser sah aktiv geskatet, nicht ein bisschen…richtig , Speedskating , hat mir immer sehr viel Spass gemacht. L.G. Anja

  6. Hallo Anja,
    Danke für Deinen Kommentar!
    Ja, ich finde es auch toll….und als „Führer“ hat man auch wirklich Verantwortung!

    Übrigens, in Wien gibt es am 1.10 den Vienna Nightrun, der im Zeichen der Aktion Licht für die Welt steht. Ich glaube, dort gibt es das Problem, sehende Führer zu finden, die tempomässig mit den blinden Spitzenläufern mithalten können.

    Liebe Grüsse ,
    Wolfgang

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