Links: Linuxundich.de – ein Linux Blog

Nachdem ich derzeit ein bisschen in Linux reinschnupppere, bin ich auch auf der Suche nach guten themenbezogenen Seiten im Netz.

Ein interessantes Blog, über das ich gestolpert bin, ist linuxundich.de von Christoph Langner. Gestossen bin ich darauf auf der Suche nach Informationen zu Unity, der neuen Gnome-Oberfläche von Ubuntu. Hier gibt es ein recht gutes Einführungsvideo zu Unity auf Basis Version 11.04.

Themen des Blog sind Linux allgemein, mit Schwerpunkt Ubuntu und Android. Das Blog hat eine sympathische Oberfläche und ist gut zu lesen. Ach ja, und Christoph scheint eine gewisse Affinität zu Kaffee zu haben 🙂

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Dekalog 02/10: Nur mich selbst korrigieren

Nur für heute…werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen:
Vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern…nur mich selbst.

Der 2. Impuls aus dem Dekalog von Papst Johannes XXII (den ersten gab es hier zu lesen).

Diese Impuls zielt darauf ab, zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, bevor man anderen Leuten Vorschriften macht. Aber auch die „Drei-Augen-Regel“ hat damit zu tun:

„Das rechte Auge soll alles sehen. Das linke Auge soll das meiste übersehen, ohne sich zu ärgern. Mit beiden Augen soll man das Wesentliche sehen.“

Wenn ich an mich selber denke? Naja, manchmal ertappe ich mich dabei, andere zu belehren, oder zumindest belehrend zu wirken….

Ausgepowert…

…fühle ich mich heute.

Nach dem heutigen Lauf in der Allee fühle ich mich unendlich müde, obwohl weder besonders lange noch weit unterwegs war. Ich kämpfe immer noch damit, wieder 8km durchlaufen  zu können. Momentan muß ich nach 30 Minuten eine Gehpause machen, und danach kann ich nur in Einheiten von 10 Minuten laufen. Aber das macht nichts, es tut der Freude am Laufen keinen Abbruch.

So, und jetzt ab ins Bett. Gute Nacht!

Und wenn wir alle zusammenziehen?

So der Titel des Kinofilmes, den ich gestern gesehen habe.

Ich gebe es zu: Als mir meine Maus den Vorschlag machte „Du, da gibt es einen netten Film, den könnten wir uns mit unseren Müttern anschauen“, war meine Begeisterung doch verhalten. Nach einem Blick auf die Liste der Schauspieler habe ich mich aber überreden lassen. Immerhin, Pierre Richard habe ich seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Und Jane Fonda…da werden Erinnerungen an Barbarella und Aerobic wach.

Nun gut, auf ins Kino unseres Vertrauens. Es geht um 5 Freunde, die jeder für sich mit den Mühen und Beschwerden des Alters zu kämpfen haben. Albert (Pierre Richard) leidet unter beginnendem Alzheimer, seine Frau Jeanne (Jane Fonda) erfährt, daß sie Krebs hat, will sich aber nicht behandeln lassen. Der alternde Playboy Claude muß nach einem Herzinfarkt (den er sich beim Besuch einer Prostituierten geholt hat) in ein Pflegeheim. Schließlich ziehen alle zu Anne und Jean, die über ein entsprechend grosses Haus verfügen. Zu guterletzt zieht noch Daniel Brühl als Ethnologiestudent bei Ihnen ein, um die „Senioren-Kommune“ im Rahmen seiner Doktorarbeit zu beobachten.

Der Film handelt zum einen von den vielen kleinen und grossen Hürden, die das Miteinanderleben mit sich bringt. Teils lustig, teils traurig, teils melancholisch. Es geht aber auch um die Frage des Alterns: Wie geht jeder Einzelne damit um? Wie wird es bei mir selber sein? Was bedeutet es, nicht mehr alles selbst machen zu können?

Ich muß zugeben, daß ich Ansehen Tränen in den Augen hatte. Teilweise vor Lachen – herrlich die Szene, in der Jane Fonda und Daniel Brühl über Sex im Alter sprechen. Oder wenn es Claude gelingt, an Viagra zu kommen, und er selig auf „Beutezug“ geht. Oder der Ausbruch aus dem Pflegeheim…Teilweise aber auch vor Rührung – in diesem Film geht es auch um Krankheit und Tod. Aber auf stille Art und Weise, nicht brachial.

Ich will nicht zuviel verraten. Der Film lebt von der tollen Leistung der Schauspieler und den Gedanken, die sich jeder selbst dazu macht. Ich kann ihn nur empfehlen.

Zum Schluß noch eine Bemerkung: In den Kinos wird er als „Komödie“ geführt – das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Er pendelt ständig zwischen Komödie und Melancholie, das sollte man vor dem Film wissen, um keine falschen Erwartungen zu wecken.

Skip-Kurzkritik zum Film

Pferde, alte Läufer und Demut

Heute, Hauptallee. 3 Erlebnisse.

1.
In der Allee sind neben den Läufern und Biker auch Reiter und sogar Fiaker unterwegs.
Heute hatte ich Gelegenheit, längere zeit neben einem Fiaker zu laufen, der zufällig in etwa mein Tempo hatte. Das hatte etwas ganz besonderes, neben 2 Pferden zu traben. Was für schöne, beeindruckende Lebewesen. Gelegentlich wird man am Seitenstreifen der Allee auch von galoppierenden Pferden überholt – was für ein Anblick!

2.
Vor fast 1 Jahr habe ich über einen schon älteren Mann berichtet, der seinen Rollstuhl die Allee entlang geschoben hat. Heute habe ich ihn nach längerer Zeit wieder gesehen. Und ich muss sagen, er sah recht gut aus. Auch heute schob er gemeinsam mit seiner Pflegerin seinen Rollstuhl entlang des Mittelstreifens der Allee, in gar nicht so langsamen Tempo. Respekt!

3.
In der Allee begegnete ich einem Läufer beim Aufwärmen, der mich optisch – ich weiss nicht, wie ich es anders beschreiben soll – an einen VW Käfer erinnerte: Klein und rund, und sicher schon 60 Jahre alt. Außerdem trug er einen Rucksack. In Summe eine amüsante Erscheinung, die mich – moralisch nicht korrekt – schmunzeln liess.
Als er dann aber zu laufen begann, verwandelte sich das Schmunzeln in Staunen: Er hatte einen ordentlichen Zug, wie man bei uns in Wien sagt. Auf jeden Fall lief er mir auf und davon.
Nun, da hat mir der liebe Gott wieder einmal eine Lektion in Demut erteilt. Urteile nie nach dem Äusseren, schon gar nicht bei einem Läufer!

 

Regen! Laufen! Super!

(Anmerkung: Der Titel ist inspiriert von der TV Serie Lafer!Lichter!Lecker!)

Endlich! Die tropische Hitze, über die ich noch vor kurzem gejammert habe, ist endlich weg.

Heute war ich seit langen wieder einmal laufen. Ich fange mit dem Schlechten an: Meine Kondition ist ziemlich eingebrochen, von Läufen zwischen 8 und 10 km kann keine Rede mehr sein.

Nun das Gute: Die Zeit oder Länge ist mir eigentlich völlig egal. Hauptsache, wieder einmal Wind unter den Flügeln zu spüren, die Luft in die Lungen saugen zu können. Und das Laufen im Regen war einfach nur herrlich (an dieser Stelle liebe Grüsse dahin).

Dekalog 1/10: Nur für heute…

…werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Dieser Satz gibt mir persönlich insofern zu denken, da ich zu denen gehöre, die am liebsten alles auf einmal erledigen wollen. So packe ich manchmal mehrere Dinge gleichzeitig an und erledige von überall ein bisschen was, aber nichts ganz. Ja, weil morgen ist es ja bekanntlich zu spät!

Solche Zeiten gibt es. Und dann muss ich mich an der Nase nehmen, mich auf wenige Dinge zu konzentrieren, aber das dafür intensiv.