Wenn die Liebe beim Laufen Flügel verleiht….

Gestern, Hauptallee:

Am Praterstern,sozusagen am Beginn der Hauptallee, gibt es ein nettes Blumengeschäft, das bis 20 Uhr offen hat. Am Ende des Laufes schau ich dort, noch im Laufgewand, ab und zu gerne vorbei, um meiner besseren Hälfte eine Rose mitzubringen. Auch als Dankeschön dafür, daß es für sie in Ordnung ist, daß wir uns am Dienstag durch das Laufen immer erst am Abend sehen.

Gestern war ich etwas später dran mit dem Laufen und dachte schon, es geht sich nicht mehr aus. Aber offenbar alles eine Sache der Motivation  – ich wollte ihr unbedingt eine mitbringen. Mit Hilfe von ein paar flotten Musiknummern und einem unbekannten Mitläufer, mit dem ich mir auf den letzten 500 Metern ein „Heizerl“ (= wienerisch für Wettlauf) geliefert habe, ist es sich gerade noch ausgegangen. An dieser Stelle ein Dankeschön unbekannterweise an den Laufkollegen!

Ach ja: Sie hat sich darüber gefreut 🙂

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Mit einem Tropfen Honig….

…fängt man mehr Fliegen als mir einem Faß Essig.

Mit diesem Spruch wurde heute die Sonntagspredigt eingeläutet. Gemeint war, daß ein Wort der Anerkennung mehr bewirkt als viele Sätze Kritik.

An sich eine altbekannte Weisheit, aber es war interessant, sie heute in neuem Licht zu hören.

Der Unterschied zwischen Mann und Frau

Im Editorial des neuen Philosophie-Magazines fand sich zu diesem Thema folgender Beispiel-Dialog:

Wenn ein Mann fragt: „Was ist denn das Grüne in der Suppe?“, dann antwortet die Partnerin zumeist „Wieso, schmeckt es Dir nicht?“.
Stellt aber eine Frau die Frage, dann antwortet der Mann: „Das sind Rucolapüreebällchen“.

Stimmt das so?

Hintergrund des Dialoges war die Annahme, daß Frauen viel eher die Perspektive von Anderen einnehmen als Männer und Schuld öfter bei sich suchen.

Wie seht Ihr das?

Bananensplit

Vom Urknall wieder zu den Niederungen des täglichen Lebens 🙂

Der Frühling startet bei mir traditionellerweise nicht am 20.3., sondern mit dem Verzehr des ersten Bananensplits der Saison. Und heute war es soweit, bei herrlichem Sonnenschein in meinem Lieblings-Eiscafe.

Auch hier gilt wieder: es sind die kleinen Erlebnisse, die zählen, wo man sich wünscht: Verweile doch!

 

Was war vor dem Urknall?

Mal ein ganz anderes Thema…
Ich habe in den letzten Wochen irgendwie eine verstärkte Zuneigung zur Wissenschaft in mir entdeckt. Für Geschichte habe ich mich schon immer interessiert, aber seit kurzer Zeit verschlinge ich regelrecht alles, was mir zum Thema Kosmologie unterkommt. Die Frage, wie alles entstanden ist und wie sich unser Universum weiter entwickeln wird, übt eine große Faszination auf mich aus. Einen gewissen Hang zum „Weltraum“ hatte ich schon immer…Star Trek sei Dank :-). Aber irgendwie möchte ich jetzt tiefer in das Thema eindringen. Zumal ich entdeckt habe, daß Kosmologie auch durchaus etwas mit Philosophie und ja, auch Religion zu tun hat. Denn irgendwo gibt es immer eine Grenze, hinter die die Wissenschaft zumindest derzeit nicht schauen kann, hinter der aber etwas sein muß. Ein wahnsinnig spannendes Feld!

Zurück zum Titel dieses Beitrages: eine faszinierende Frage, auf die ich durch einen gleichnamigen Artikel im österreichischen Magazin “Profil” gestossen bin (hier der entsprechende Link)

Eine Frage auch, die man nicht einfach so in einem kurzem Blog Artikel besprechen kann. Ich finde es nur faszinierend, daß die Wissenschaft für die Zeit nach dem Urknall durchaus plausible Antworten liefern kann, und zwar ab der ersten Sekunde (siehe auch den entsprechenden Wikipedia Artikel)

Die spannendere Frage ist aber: Was war eine Sekunde, eine Stunde, ein Jahr etc VOR dem Urknall? Nun könnte man keck sagen: Gar nichts, denn auch die Zeit soll laut gängiger Lehre erst mit dem Urknall entstanden sein – daher gibt es kein vorher.

Was sagt Google dazu? Googelt man die Frage “Was war vor dem Urknall“, erhält man ungefähr 921.000 Ergebnisse. Begriffe wie StringtheorieMultiversumtheorie,Inflationstheorie und viele mehr prasseln auf einen ein.

Wie es wirklich ist – werden wir es je erfahren? Vielleicht ist die eigentliche Antwort darauf gar nicht so wichtig. Vielleicht ist es wichtiger, daß wir uns auf die Suche nach der Antwort begeben, und uns auf dieser Suche viele andere Kenntnisse aneignen. Vielleicht ist auch hier der Weg wichtiger als das Ziel. Wer weiß?

PS: Ich merke gerade, daß ich in diesem Beitrag das Wort „faszinierend“ sehr oft gebraucht habe. Mr Spock lässt grüßen! (noch habe ich aber keine spitzen Ohren).

Mit kurzen Schritten zum Erfolg

Freude!

Diese Woche war es wieder schön in der Hauptallee. Fast habe ich wieder die 8 km geschafft. Geholfen hat mir, daß ich ganz bewußt nur kleine Schritte gemacht habe, und dafür versucht habe, die Trittfrequenz zu erhöhen. Mit Trippelschritten durch die Allee sozusagen 🙂

Heute am Marchfeldkanal war es dafür ziemlich windig, um nicht zu sagen stürmisch. Aber auch hier haben die kurzen Schritte geholfen.

Wobei: so mit langen, ausladenden Schritten zu laufen, ist auch schön…aber offenbar doch anstrengender!