Empfehlung TV: ORF Kreuz und quer vom 4.10.2011 zum Thema Gehorsam in der kath. Kirche

Heute eine Empfehlung, wenn Ihr an den aktuellen Entwicklungen der katholischen Kirche in Österreich interessiert seid.

Es gibt im österreichischen TV die wöchentliche Sendung „kreuz & quer“, die sich mit religiösen Themen beschäftigt. In der gestrigen Ausgabe (4.10.2011)ging es um das Thema „Gehorsam in der kath. Kirche“ , motiviert durch die Pfarrer-Initiative ( „Aufruf zum Ungehorsam“ ).

Zentrale Forderungen dieser Bewegung sind:

  • Eucharistie für Geschiedene/Wiederverheiratete
  • Predigten auch für Laien
  • Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt

Details finden sich auf der Homepage dieser Initiative.

In der TV Dokumentation wurden verschiedene kirchliche Würdenträger zu diesem Thema interviewt, mit teilweise für mich überraschenden Antworten. Nicht immer sind die Ältesten die Konservativsten!

Die Sendung ist über die TVthek des ORF noch abrufbar – siehe Link.  Sehenswert!

 

Wozu um die Wette laufen?

Ich laufe seit ca 1,5 Jahren. Nicht besonders intensiv, meistens zweimal die Woche je eine Stunde. Bei mir steht weniger der sportliche Aspekt im Vordergrund als die Erholung, das Loslassen, das “einen-freien-Kopf-bekommen”. Nie hätte ich mir geträumt, einmal an so etwas wie einem organisierten Wettlauf teilzunehmen. Wozu auch? Unter professionellen Läufern habe ich nichts verloren. Und daß ich langsam laufe, weiß ich ohnehin – da brauche ich keinen Wettlauf dafür.

Vor einem Jahr bin ich dann durch einen guten Bekannten zur Teilnahme an einem Lauf in der näheren Umgebung “motiviert” worden. Da neben dem eigentlichen Hauptlauf über 12 km (= für mich illusorisch) auch eine Strecke über 4km angeboten wurde, habe ich mich schlußendlich breitschlagen lassen, wie man so schön sagt. Und ich habe es nicht bereut.

Zum ersten Mal an so etwas teilzunehmen, ist schon ein Erlebnis für sich. Zum ersten Mal in einem Starterfeld mit ca 300 Mitstreitern zu stehen – ja, ich war aufgeregt, ich gebe es zu. Mit dem Startschuß löste sich die Anspannung – und ja, ich genoß den Lauf. Im hinteren Drittel des Feldes, wo sich Gelegenheitsläufer wie ich tummelten, waren zwar die Köpfe rot und der Atem schnaufend, dafür aber die Stimmung fröhlich. Und das Gefühl, als das Ziel langsam näherkam, und auch wir im hinteren Teil des Feldes von den Zuschauern frenetisch bejubelt wurden… das war etwas Besonderes, an das ich auch heute noch gerne denke.

Warum erzähle ich das?
Vielleicht gibt es Leser, denen es ähnlich geht wie mir damals. Ich möchte dazu ermutigen, sich so ein Erlebnis – egal ob Laufen oder eine andere Sportart – einmal zu gönnen. Es gibt Veranstaltungen, die ganz bewußt mehrere Strecken im Angebot haben, um für Jeden eine bewältigbare Herausforderung anbieten zu können. Auch mit abwechselndem Gehen und Laufen kommt man ins Ziel. Und es gibt auch Läufe wie zB den RoteNasenLauf, bei denen überhaupt keine Zeitnehmung erfolgt, wo einfach das Erlebnis im Vordergrund steht.

Einfach die Atmosphäre geniessen, einmal nicht als Zuschauer, sondern als aktiver Sportler. Zeit oder Ergebnisse sind völlig nebensächlich bzw haben nur die Bedeutung, die man ihnen selber gibt.

An dieser Stelle noch einen herzlichen Gruß an die „Turboschnecken“ – eine lustiger Läufertruppe, die mit ihrem Slogan „Heult nicht – Lauft!!!“ für Erheiterung sorgten.

Für Interessierte die Links zu meinen persönlichen Laufberichten:
2011
2010

 

Die Kälte kommt!

Nachdem das schöne Wetter ja wahrscheinlich ab Freitag vorbei sein wird, möchte ich an dieser Stelle auf einen Artikel von Runningwilli hinweisen, in dem es um Laufen bei Kälte geht.

Zusätzlich noch ein Bild aus dem letzten Jahr, als ich bei ca minus 10 Grad gelaufen bin (speziell für Dich, Willi! :-)). Wie man sieht, habe ich eine Art Mundschutz verwendet. Leider führt dies dazu, daß meine Brillengläser stets angelaufen sind – das Wort „schneeblind“ erlangt dadurch neue Bedeutung 🙂

Aber grundsätzlich war ich froh, dass ich den Schutz hatte – ich bin an sich nicht so der Kältetyp. Und zumindest die Wangen blieben warm.