Heute gilt eine Ehe schon als glücklich, wenn man dreimal den Scheidungstermin verschiebt

…so meinte einst der amerikanische Komiker Danny Kaye…

Heute bin ich über einen kreativen Ansatz zur Verringerung der Scheidungsrate gestolpert. In der Zeitschrift „Miteinander“ wird von einem Ort berichtet, an dem es in 300 Jahren angeblich nur eine Scheidung gab. Bevor sich ein paar scheiden lassen konnte, mußte es 3 Wochen zusammen in einem Haus verbringen, mit nur 1 Sessel, 1 Tisch, 1 Gabel, 1 Löffel und 1 Bett. Offenbar haben sich die meisten in dieser Zeit wieder „zusammengerauft“ (siehe hier den Link zum Artikel).

Nun ja, sicher ein interessantes Experiment. Ob das auch heute, in Zeiten von BigBrother funktionieren würde? Zumindest kann ich mich der Ansicht des Schreibers anschliessen, daß die meisten Probleme entstehen, wenn Menschen nicht mehr miteinander reden. Entstehen sie auch, wenn Menschen zviel miteinander reden? Wenn alles zer-redet wird? Und meinte nicht einst Boethius „Si tacuisses, phillosophus mansisses“ (Wenn Du geschwiegen hättest, wärest Du ein Philosophgewesen).

Ich habe persönliche Erfahrungen in beide Richtungen gemacht. Vielleicht zählt das Gefühl dafür, wann man den Mund halten sollte und wann nicht, zu den wichtigsten Erkenntnissen im Leben…