Vergiftete Gedanken

Laufen ist für mich nicht nur körperlich wichtig, sondern auch eine Art „Gedankenwäsche“.

Bei heutigen Lauf in der Prater Hauptallee  ist mir plötzlich klargeworden, daß sich viel zu oft – gerade auch in der Freizeit – „vergiftete Gedanken“ in mir einnisten, vor allem in beruflicher Hinsicht. Jetzt wird man ohnehin in der Arbeit ständig mit Problemen und schwierigen Situationen konfrontiert – ist es da notwendig, das auch in die Freizeit weiterzutragen?  Ständig Gedanken nach dem Muster „Was wäre, wenn….“ zu wälzen? Und je mehr man wälzt, umso tiefer fällt man in diese Spirale…

Nein, es ist nicht notwendig. Es ist sogar ziemlich blöd.

Aber es fällt mir schwer, mich davon zu lösen. Aber immerhin, es fällt mir zumindest schon während des Laufens auf, daß da etwas nicht passt. Jeder Lauf ist ein Anstoß, diese Gedanken aus dem Kopf zu verbannen.

 

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3 Kommentare zu „Vergiftete Gedanken“

  1. Erst heute habe ich es genauso erlebt. Nach dem Sport waren die ganzen schlechten Gedanken und Sorgen weg. Ich denke auch, dass ich das manchmal zu sehr unterschätze. Danke für deine Worte hier.

    Run ON!
    Willi

  2. Hallo Sunny,

    schön, daß Du geschrieben hast! 🙂
    Ja, ich mag die Hauptallee einfach…die Atmosphäre beim Laufen, das viele Grün inmitten der Stadt, die gute Erreichbarkeit….toll, dass es so was in Wien gibt.

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