Vergiftete Gedanken

Laufen ist für mich nicht nur körperlich wichtig, sondern auch eine Art „Gedankenwäsche“.

Bei heutigen Lauf in der Prater Hauptallee  ist mir plötzlich klargeworden, daß sich viel zu oft – gerade auch in der Freizeit – „vergiftete Gedanken“ in mir einnisten, vor allem in beruflicher Hinsicht. Jetzt wird man ohnehin in der Arbeit ständig mit Problemen und schwierigen Situationen konfrontiert – ist es da notwendig, das auch in die Freizeit weiterzutragen?  Ständig Gedanken nach dem Muster „Was wäre, wenn….“ zu wälzen? Und je mehr man wälzt, umso tiefer fällt man in diese Spirale…

Nein, es ist nicht notwendig. Es ist sogar ziemlich blöd.

Aber es fällt mir schwer, mich davon zu lösen. Aber immerhin, es fällt mir zumindest schon während des Laufens auf, daß da etwas nicht passt. Jeder Lauf ist ein Anstoß, diese Gedanken aus dem Kopf zu verbannen.