Wolfgang´s Weg

23 März, 2011

RunningWilli.com – das etwas andere Laufblog

Filed under: Laufen — Wolfgang @ 22:45
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Heute eine Empfehlung:
Ich bin vor kurzem, angeregt durch eine Erwähnung im Magazin „Laufsport Marathon“, aud das Blog „RunningWilli.com“ gestossen.

Das Blog wird von Willi Prokop, einem sechsfachen (!) Familienvater und begeisterten Hobbyläufer betrieben. Willi berichtet über seine Erfahrungen, sein Training, über Produkttests etc.

Was mir besonders gut gefällt: Er schreibt sehr persönlich. Das sind keine abstrakten Betrachtungen, sondern eigene, manchmal auch negative oder unangenehme Erfahrungen. Man erlebt quasi mit, wie er zum Laufen gekommen ist, welche Stolpersteine er überwunden hat, welche Erfolge er gefeiert hat und woran er nach wie vor knabbert. Großen Wert legt Willi auf die Kommunikation mit den Besuchern seines Blogs.

Bemerkens- und hörenswert: Er gibt auch Podcasts heraus, die ebenfalls sehr persönlich gehalten sind.

Um mit Willis Worten abzuschliessen: ein herzliches „RUN ON!“ 🙂

 

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8 Kommentare »

  1. Wolfgang, RunningWilli ist ein Phänomen! Wenn man bedenkt dass der Kerl ja eine sehr große Familie hat, läuft und auch einer Arbeit nachgeht (denke ich einmal), dann ist das Pensum, welches er im Blog unterbringt geradezu unglaublich! Die präzisen Angaben, wie auch der sehr persönliche Touch sind beeindruckend!
    Gerade das ist aber der Punkt, der meine Zugriffe auf seinen Blog reduzierte, weil die Fülle an Informationen für mich (persönlich) zu hoch ist. Was aber in seinem Fall schade ist, da jeder seiner Berichte lesenswert ist. Ich denke aber, weniger ist (oft) mehr!
    Alles Gute – Reinhard

    Kommentar von SilberLäufer — 25 März, 2011 @ 14:25

  2. Hallo Reinhard,
    ja, Du hast sicher nicht ganz unrecht, die Füller der Informationen auf seiner Seite ist schier erschlagend. Man muss unbedingt „selektieren“, sonst verzettelt man sich leicht. Andererseits ist für jeden etwas dabei. Es hat eben alles seine 2 Seiten…

    Beeindruckend ist jedenfalls auch der Zeitaufwand, der im Blog steckt – das sehe ich auch so wie Du. Wahrscheinlich könnte er auch ein Seminar zum Thema „Zeitmanagement“ geben 🙂

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    Kommentar von Wolfgang — 27 März, 2011 @ 19:24

  3. Danke euch beiden für diese nette Konversation! 😉

    Run ON!
    Willi

    Kommentar von Willi — 28 März, 2011 @ 17:17

  4. Hallo Willi,

    wie Du siehst – es wird nur das Beste von Dir gesprochen! 🙂

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    Kommentar von Wolfgang — 28 März, 2011 @ 21:18

  5. Der rennende Willi schreibt zwar sehr viel, widerspricht sich aber auch oft. Er wird schon wissen, warum man keinen Kommentar mehr abgeben kann. Da hätte wohl zu viele Leser seinen Thesen widersprochen…

    Kommentar von flyingwilli — 08 August, 2012 @ 21:35

  6. Lieber FylingWilli!

    Ich bin durch Deinen Kommentar auf Dein neues Blog aufmerksam geworden. Ich muß gestehen, daß Du mich etwas ratlos vorfindest. Verbindet Dich mit RunnigWilli eine gepflegte Feindschaft? Oder ist es in Wahrheit ein Marketing-Gag, um mehr Aufmerksamkeit für RunningWilli zu generieren? Oder ist es Deine Motivation, eine Art „BildBlog“ (siehe bildblog.de) für Läufer auf die Beine zu stellen? Aber warum dann nur das Blog von RunningWilli, wenn es noch zig andere Laufblogs gibt, die es sich nach Fehlern, Unstimmigkeiten etc zu durchforsten lohnen würde?

    Wobei ich zugestehen muß, daß Dein Schreibstil recht unterhaltsam ist. Das hat schon was. Froh bin ich auch, daß Du in einem Deiner Kommentare erwähnst, Deine Leser zum „Schmunzeln“ bringen zu wollen – ein sehr löbliches Unterfangen. Satire und Kabarett haben in Österreich eine lange Tradition. Ein Politiker oder Sportler, den unsere Kabaraettisten (Neudeutsch „Comedians“) nicht satirisch auseinandernehmen, wird in der Öffentlichkeit de facto nicht wahrgenommen. Insofern könnte man Deine Seite auch als Kompliment an RunningWilli verstehen – was mich wieder in die Richtung Marketing-Gag bringt…

    Ein bisschen was möchte ich aber schon zu den von Dir aufgezeigten Punkten sagen:
    Ich war bis vor ca 1 Jahr fast täglicher Gast auf seiner Seite. Ich persönlich habe zum einen von seinen Tips und Erfahrungen, zum Anderen aber auch vor allem von der Community sehr profitiert. Eine sehr nette Gruppe, in der viel diskutiert wurde – nicht immer einer Meinung, aber alles mit Maß und Respekt. Auch Willi hat sich sehr stark eingebracht – und ich hatte nicht den Eindruck, daß er „Widersprüche“ (sofern sie vom Ton her halbwegs höflich waren) nicht mochte – eher im Gegenteil. Dass die Kommentarfunktion abgestellt wurde, ist seine Entscheidung und zur Kenntnis zu nehmen – es gibt dafür auch eine Stellungnahme auf seiner Homepage. Mehr ist imho dazu nicht zu sagen.

    Aufgrund Zeitmangel habe ich die Seite nun längere Zeit nicht mehr aktiv verfolgt – deswegen kann und möchte ich zu den Themen Werbung, Ebook etc nichts sagen.

    Zuguterletzt danke ich Dir aber für Deinen Kommentar, weil ich Meinungsvielfalt für wichtig halte. In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute und bin gespannt, welche Richtung Dein Blog nimmt.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    Kommentar von Wolfgang — 09 August, 2012 @ 14:38

  7. Servus Wolfgang
    Mit Running Willi verbindet mich so ziemlich gar nix, wenn man nun mal vom Blog absieht. Marketingtechnisch ist das eigentlich eine schlechte Idee. Durch meine Artkel bekommt der rennende Willi noch mehr Zulauf. Ich finde das natürlich toll, wenn du durch den Willi profitiert hast und auch animiert wurdest. Spannend wäre nun zu erfahren, warum du plötzlich nicht mehr sein Gast warst?
    Da mich mit dem Laufen nur sehr wenig verbindet, fiel mir vor allem Willis Schreibstil auf, der immer mehr in Superlative mündete. Zudem folgte eine undurchsichtige Vermarktung und viele Ideen, die nicht ausgereift sind.
    In den ersten Tagen meines Bloges habe ich nun bemerkt, dass es offensichtlich sehr vielen Lesern auch so geht. Die aufmunternden Worte reissen aktuell nicht ab.
    Ich finde, man sollte die Dinge im Netz mit Vorsicht geniessen. Und die Leser (und auch Willi) sollen nach über 1000 Artikeln auch ruhig erfahren, was da inhaltlich für ein Durcheinander angeboten wird. Ob seine Kommentarfunktion wirklich aus Mangel an Zeit geschlossen wurde? Schliesslich findet er auch Zeit, seine täglichen Artikel und Podcasts zu veröffentlichen. Was steht bei ihm nun im Vordergrund – seine Leser oder die Artikel?
    Das Kabarett hat gerade in Österreich wirklich eine lange Tradition. Da komme ich noch lange nicht hin. Aber der Willi hilft mir sehr mit seinen Artikeln und ich arbeite dran 😉

    Kommentar von flyingwilli — 10 August, 2012 @ 14:14

  8. Lieber FlyingWilli!

    „Hauptsache, mein Name ist richtig geschrieben!“
    Das soll der Legende nach Curd Jürgens auf die Frage geantwortet haben, wie er mit schlechter Presse umgehe, wissend, wie wertvoll es ist, im Gespräch zu sein. Deine Artikel machen natürlich (wie Du auch richtig erkannt hast) neugierig auf die Seite von RunningWilli. Nicht viele Blogs können von sich behaupten, über „Sekundärliteratur“ im Netz zu verfügen – insofern ist Dein Blog auch eine kleine Hommage an RunningWilli und zeigt, welche Bedeutung sein Blog offenbar bereits erlangt hat.

    Ich stimme Dir zu, die Dinge im Netz generell mit Vorsicht zu geniessen. Und das eigene Denken und Urteilsvermögen kann, soll und darf einem ohnehin niemand abnehmen. Insofern ist ein kritischer Blick stets angebracht. Und wenn mir eine Seite nicht gefällt, muss ich sie ja nicht lesen.

    Zur Kommentarfunktion: Ja, ich habe sie auch vermisst, weil die Diskussionen mit den anderen Besuchern immer sehr anregend und interessant waren. Zugestehen muß man aber aus meiner Sicht, daß bei einem berufstätigen Vater von 6 Kindern mit einem hohem Trainingspensum Zeit ein knappes Gut ist. Beantworten und Lesen von allen Kommentaren stellte bei der damaligen Besucherdichte sicher einen nicht unerheblichen Aufwand dar. Insofern habe ich Verständnis für den Schritt, auch wenn ich ihn bedauert habe. Und ob es noch andere Gründe als Zeit und juristische Haftungsfragen gegeben habe könnte, darüber spekuliere ich nicht.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    P.S: Das Spannendste habe ich mir für den Schluß aufgehoben 🙂 – warum war ich nicht mehr sein Gast? Wie so vieles im Leben, ist die Antwort leider nicht geheimnisvoll, sondern eher profan. Durch Änderungen im beruflichen und privaten Umfeld war ich zeitlich ziemlich belastet und habe meine Internetkonsum, aber auch das Laufen reduziert. Mit mehr kann ich nicht dienen! 😉

    Kommentar von Wolfgang — 12 August, 2012 @ 17:23


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